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Start Die Abtei nach 1806

Das Kloster in Hamborn von 1806 bis heute


Im Zweiten Weltkrieg erneut schwer zerstört, wurden die Abteikirche und die Gebäude um den Innenhof des Kreuzgangs recht bald wieder aufgebaut. Damals wurde die Pfarrgemeinde - wie es seit der Aufhebung des Klosters 1806 üblich war - von Diözesanpriestern geleitet und betreut.

Im Jahre 1958 kam es zur Neugründung des Bistums Essen aus Teilen der Bistümer Paderborn, Münster und Köln. Bereits im Folgejahr 1959, also 153 Jahre nach der erzwungenen Aufhebung der Abtei Hamborn, gelang es dem ersten Bischof von Essen, dem späteren Kardinal Dr. Franz Hengsbach, die Prämonstratenser-Abtei Windberg (Bayerischer Wald) bei Straubing für eine Wiederbesiedlung der historischen Stätte zu gewinnen. So wurde das unabhängige Priorat St. Johann der Prämonstratenser-Chorherren in Duisburg-Hamborn im Jahre 1959 neu gegründet und 1994 durch das Generalkapitel des Prämonstratenser-Ordens zur Abtei erhoben.

Die Abtei Windberg hatte 1947 die alte Reichsabtei Rot an der Rot im Allgäu neu besiedelt. Dieses Kloster wurde 1959 aufgegeben, weil es keine seelsorglichen Einsatzmöglichkeiten bot, und seine sieben Mitglieder begründeten am 24. August 1959 die neue Klostergemeinschaft in Hamborn. Sie nahmen an diesem Tag in der Abteikirche das regelmäßige Chorgebet auf. Inzwischen ist der Konvent auf 25 Mitglieder angewachsen. Der Bischof von Essen übertrug den Prämonstratensern bereits 1959 die Seelsorge in der Pfarrei St. Johann mit Krankenhaus und Schulen. Mit dem Größerwerden der Gemeinschaft wurden sowohl im Bistum Essen als auch in anderen Bistümern neue Aufgaben dazu übernommen (siehe "Der Konvent der Chorherren in Duisburg-Hamborn" und "Unser Dienst heute").